Schulkonzept

 

 

Rigischule

Konzeptentwurf

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KONZEPT AUF EINEN BLICK

 

www.rigischule.ch

 

TEIL A

Organisation & Strukturen

Die „Rigischule“ ist eine Privatschule. Sie wird von dem Verein „Rigikinder“ getragen, welcher u.a. für die Finanzierung und die Anstellungs- und Mietverträge zuständig ist.  

 

Leitung der Schule

Die Rigischule ist eine geleitete Schule mit transparenten und geklärten Abläufen, gemäss Organigramm und definierten, schriftlich festgelegten Zuständigkeiten. Eine Schulkommission mit mindestens 3 Mitgliedern des Vereins ist verantwortlich für die Leitung, dh. die strategische Ausrichtung, das Auswahlverfahren der Lehrpersonen, die Organisation der Begleitpersonen, der Verpflegung und der Feste etc. Sie wird vom Vereinsvorstand für die Amtszeit von 4 Jahren gewählt.

Die Leitungsstrukturen werden jährlich überprüft und der Entwicklung der Schule angepasst.

 

Personal

An der Rigischule unterrichten pädagogisch ausgebildete Lehrpersonen mit einem Abschlusszertifikat einer Pädagogischen Hochschule oder einer anderen, von der EDK anerkannten Ausbildungsstätte. Die Löhne sind angelehnt an denjenigen der Volksschule des Kantons Luzern.

Die Lehrpersonen können unterstützt werden von geeigneten Assistentinnen oder Assistenten.

 

Anstellung

Die Auswahl von Lehr-Personal obliegt der Schulkommission. Vertragspartner ist der Verein.

 

Aufnahmebedingungen

Der Aufbau der Rigischule soll fortlaufend entwickelt werden. Kinder können fortlaufend aufgenommen werden, wenn es die Zusammensetzung der Gruppe zulässt. Das Gremium aus Schulpflege und Lehrkraft entscheiden über eine Aufnahme.

 

Versicherung

Die Kinder müssen alle privat  gegen Krankheit und Unfall versichert sein. Die Rigischule verfügt über eine Haftpflichtversicherung.

 

 

Finanzierung

Die Finanzierung der Privatschule findet über einen monatlichen Schulbeitrag und über Gönnerschaften, Stiftungsgelder und Vereinsbeiträge statt.  Ein Finanzierungsplan ist jeweils für 2 Jahre erstellt.

 

 

Staffelung der Beiträge/12 Monate pro Jahr

  • CHF 500/ Monat für Kinder, die auf der Rigi leben
  • 2 Stunden Mitarbeit pro Monat/ Familie, z.B. für Tagesbegleitung, Essen, Einkauf, Zubereitung etc.
  • maximaler Beitrag CHF 1500 pro Familie, bei mehr als drei Kindern
  • CHF 800/ Monat für Kinder aus den Seegemeinden
  • CHF 1000/ Monat für Kinder aus der Umgebung (Kanton Schwyz, Zug, Luzern)
  • pro Kind wird zusätzlich ein monatlicher Essensbeitrag von Fr. 80.- erhoben
  • Reisespesen, z.B. für Projektwochen, werden über die ordentliche Finanzierung gewährleistet

 

Absichten des Finanzplans und der Staffelung

Die Rigischule soll keine Art von elitärer Bildungseinrichtung sein, sondern die zentrale Rolle einer chancengleichen Bildung in einem ländlichen Gebiet mit wachsenden Kinderzahlen und Potential für ein dörfliches Wachstum einnehmen.

Die akquirierten Mittel kommen ausschliesslich den schulischen Aktivitäten zu Gute. Es gibt ein hohes Mass an freiwilliger und unentgeltlicher Mitarbeit der Eltern, sowie Freiwilligen.

 

Teil B

Hintergründe & Motivation

Die Rigi ist seit Jahrhunderten eines der beliebtesten Ausflugziele der Schweiz. Gemeinden, Einwohner, Arbeitende und Gewerbetreibende pflegen die lokale Infrastruktur. Diese dient  in erster Linie dem Tourismus. Das dörfliche Leben kann nur unter gewissen Einschränk-ungen stattfinden. So bestehen zum Beispiel für Familien, die ständig oder phasenweise auf dem Berg leben und arbeiten, kaum Strukturen zur Betreuung der Kinder.

 

Eine Gruppe auf Rigi Kaltbad wohnhafter junger Eltern mit bald schulpflichtigen Kindern möchten dem gut erschlossenen und „verkehrsfreien“ Gebiet der Rigi vermehrt die Bedeutung eines Dorfes, mit attraktivem Wohn-, Spiel-, und Lernraum geben. Dafür spielt eine Schule eine zentrale Rolle und ist ein wichtiger Pfeiler der Dorfentwicklung auf Rigi Kaltbad. Die Schule nutzt den speziellen Spiel- und Lernraum zum Wohle der Kinder und erleichtert zugleich das Erwerbsleben der Erziehungsberechtigten auf der Rigi. Neue Familien werden durch solch einen attraktiven Arbeitsort angezogen, was auch einen Mehrwert für die Arbeitgeber am Berg schafft.

 

Die Rigischule ist zudem offen für Kinder aus anderen Gemeinden.

 

TEIL C

Pädagogischer Rahmen

Werte & Anschluss an öffentliche Schulen

Die Rigischule besteht aus der Basisstufe 1-4, d.h. Kindergarten 1-2 und 1. und 2. Klasse.

Sie orientiert sich an den Grundwerten unserer Kultur: Freiheit, Respekt, Toleranz, Mitmenschlichkeit, Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt.

Sie nutzt in ihrer pädagogischen Praxis die besonderen Bedingungen der unmittelbaren Umgebung. Der Unterricht beruht auf den aktuellen Erkenntnissen der Bildungswissen-schaften. Insbesondere werden Selbstvertrauen, Freude am Lernen, Mut, Anteilnahme, Mitgefühl, Kooperationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Hilfsbereitschaft und Resilienz als grundlegende Kompetenzen gefördert.

Die Unterrichtsziele orientieren sich nach dem Lehrplan des Kantons Luzern und damit auf den Grundlagen des Lehrplans 21. Ein Anschluss an die öffentlichen Schulen ist jederzeit gewährleistet.

 

Angebot

Basisstufe

Im Kleinkindalter steht die kindliche Entwicklung im Zeichen der Sinneswahrnehmungen,

Bewegung, Sprache, dem Erkennen der eigenen Gefühlswelt, sowie dem Aufbau sozialer Kontakte. Das Kind lernt über Nachahmung und eigenes Erforschen und Explorieren. 

 

Kindergarten & Schule 1. und 2. Klasse = Basisstufe 1-4

  • freiwilliger Kindergarten, 1 Jahr (4-jährige Kinder, geboren vor dem 1.8.)
  • obligatorischer Kindergarten, 1 Jahr (ab dem 5. Lebensjahr)
  • und 2. Klasse
  • Gruppe mit max. 10 Kindern
  • je nach Witterung mehrheitlich im Freien

 

Krabbelgruppe / Spielgruppe

Die Schule soll im Rahmen der Aufbaufase um eine Krabbel- resp. Spielgruppe erweitert werden.

 

Wann?

Der Unterricht findet für alle Kinder (Basisstufe 1-4) an drei Tagen der Woche, jeweils von 9-15 Uhr statt (inklusive einer einstündigen Mittagspause). Vorzugsweise findet der Unterricht am Mittwoch, Donnerstag und Freitag oder Samstag statt, da viele Elternteile in der Gastronomie und bei Tourismus-Dienstleistern arbeiten. Integriert in den Jahresplan werden 4-5 Projektwochen zu verschiedenen Schwerpunkt-Themen (Kunst, Technik, Musik, Ethik und Religionen, Astronomie etc.).

Insbesondere für den Bereich Bewegung und Sport wird die Zusammenarbeit mit umliegenden Schulen angestrebt (z.B. Skiwoche mit der Schule Vitznau). Integrierend ist 1x pro Monat ein gemeinsamer Turn- und/oder Schwimmunterricht im Tal angedacht. Erklärungen zur WOST (Wochenstundentafel) siehe Anhang.

 

Start: 12. August 2019. Eintritte in die Basisstufe 1-4 sollen auch auf das 2. Semester (1. Februar) möglich sein.

 

Wo?

Lernen in der Natur

Die Natur ist unsere Ressource. Der Unterricht findet mehrheitlich in der Natur statt.

Unsere pädagogischen Grundsätze leiten wir u.a. aus Ergebnissen wissenschaftlicher Forschungen über das kindliche Lernen ab. Die Lernziele und Lernvorgaben werden über und in der Natur erarbeitet. Die pädagogische Haltung und innere Struktur entspricht der Pestalozzi-Pädagogik (Kopf-Herz-Hand).

 

° Der natürliche Lebensraum Natur/Wald bietet Platz für Lernfreude und „Kind-Sein“.

° Naturerfahrungen, das Erleben der vier Elemente, verschiedener Witterungen, Jahreszeiten, Pflanzen und Tiere lassen die Mitwelt besser verstehen. Die Natur wird unmittelbar und direkt erlebt und über die Sinne erfahren. Die Lehrperson wirkt als Vorbild für den behutsamen Umgang mit jeder Art von Leben. Die Naturbeziehung wird aufgebaut und vertieft.

° Die Bewegungsfähigkeit wird durch die vielfältigen und individuell wählbaren Herausforderungen im abwechslungsreichen Gelände gefördert. Die Kinder sind dadurch im kognitiven Bereich sehr leistungsfähig.

° Alle Sinne werden in der Natur angesprochen. Das Kind findet Stabilität durch innere Ruhe und Konzentrationsfähigkeit. (Selbstkompetenz)

° Durch die wechselnde Umgebung (Naturräume, Wald, Wiese, Alpgelände, Jahreszeiten), sowie unvorhersehbare Ereignisse und Begegnungen (Witterung, Tiere) wird die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefördert.

° Die Kinder sind eigenaktiv auf vielfältige Weise und müssen selber Lösungen finden oder auch unangenehme Situationen aushalten, was die Freude am Lernen erhöht (Resilienz).

° Das freie Bewegen in der Natur lässt wenig Aggressionen entstehen und bietet ideale Möglichkeiten, solche abzubauen. In einer kleinen Kindergruppe können Konflikte konstruktiv gelöst werden (Gewaltprävention und Konfliktfähigkeit).

° Im Umgang mit unstrukturiertem Spielmaterial wird die Kreativität und Fantasie gefördert.

° Die offene Natur bietet viele Gelegenheiten für Herausforderungen jeden Schwierigkeitsgrades. Die Bewältigung solcher selbst gewählter Hürden und das Erreichen gesteckter Ziele fördert das Selbstvertrauen (Sachkompetenz).

° In der Natur sind die Kinder mehr auf sich selber gestellt, finden einen Zusammenhalt in der Gruppe und helfen sich gegenseitig. Dem freien Spiel wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt und bietet eine gute Voraussetzung für die Entwicklung von sozialen Fähigkeiten und Resilienz (Sozial- und Selbstkompetenz).

 

Wie?

Altersdurchmischtes Lernen

Im stufenübergreifenden Unterricht haben die Kinder die Möglichkeit, sich nach oben oder nach unten zu orientieren. Die Kinder begegnen sich in sehr unterschiedlichen Rollen und haben vielfältige Identifikationsmöglichkeiten. Dadurch entwickelt sich eine Kultur des „Scheitern-dürfens“ und somit die Förderung von Resilienz.

Das Kind arbeitet nach seinem Entwicklungsstand. In schulischen Basisfächern (Lesen, Schreiben und Mathematik) werden altersgemischte Gruppen, welche auf dem gleichen Stand sind, gebildet. Die Älteren übernehmen Verantwortung für die Kleineren und durch das Erklären von Inhalten festigen sie ihr eigenes Können und Wissen.

Der Schwierigkeitsgrad erweitert sich organisch nach Aufgabenstellung und Heraus-forderung, was zusätzlich das Selbstvertrauen unterstützt. Das Lern- und Lehrmaterial ist jederzeit vorhanden und kann flexibel eingesetzt werden. Weiterführende Interessen können individuell vertieft werden.

Eine Integration von Kindern mit Lernbehinderungen ist angedacht und wird individuell beurteilt.

 

Unstrukturierte Materialien und kreative Lernprozesse

Die unstrukturierte Naturumgebung mit topografisch verschiedenen Räumen fordert die Kinder heraus. Dort stellen die Lernenden ihre Spielsachen auch selber her. Dazu benutzen sie Werkzeuge und andere Mittel. Naturmaterialien sind vielfältig nutzbar und regen die Phantasie der Kinder an.

In der Natur sind die Materialien immer verfügbar, können sofort spontan eingesetzt werden und bieten vielseitige Möglichkeiten für Nachahmung, Sinneswahrnehmungen und das Experimentieren und Explorieren.

Zudem stehen allgemein bekannte, stufengerechte (nach kantonalen Vorgaben) Lern-materialien wie Hefte, Mathematik- und Sprachlehrmittel, Lesebücher, Atlanten, Nachschlagewerke etc. zur Verfügung.

 

Freies Spiel und Freude am Lernen

Spielen und Lernen gehören zusammen. Das Kind lernt von klein auf im Spiel. Das Freispiel bekommt daher eine sehr wichtige Rolle im Schulalltag. Das vielseitige Spielangebot in der Natur bietet den Raum für Erfahrungen in allen elementaren Bereichen. Prozessorientiertes Handeln steht im Mittelpunkt.

Frei wählbare Lernangebote, angeleitete und geführte Sequenzen sind Bestandteile der Tagesangebote. Individuelle Förderangebote ergänzen das freie Spiel. Dabei wird darauf geachtet, dass in angeleiteten Sequenzen unterschiedliche Lernformen genützt werden (z.B. Werkstatt, Wochenplan, Lernlandschaften, Forscherheft, kooperatives Lernen). Mit diesen Lernmethoden lernt das Kind verschiedene Formen der Zusammenarbeit und der Selbstverantwortung kennen.

 

Rigischule als Praxisort für zukünftige Lehrpersonen

Der Kontakt mit umliegenden Pädagogischen Hochschulen (Luzern, Zug, Goldau) wird diesbezüglich angestrebt.

 

Schlechtes Wetter: Was nun?

Bei schlechtem Wetter (insbesondere im Winter bei Schnee, bei Sturm und Minus-Temperaturen) kann ein geheizter Raum genutzt werden. Gespräche mit verschiedenen Vermietern sind im Gange. Dort könnte auch in Schlechtwetterperioden und zur Vor- und Nachbereitung der Mahlzeiten die Küche benützt werden.

 

Rolle der Lehrperson und rollende Planung

Die Lehrperson und die Begleitpersonen sind wichtige Vorbilder. Wie sie mit der Natur, mit Witterungen und mit Materialien umgehen, überträgt sich auf die Kinder. Sie haben eine Beobachter-, Moderations- und Coach- Funktion.

Für die Planung orientiert sich die Lehrperson an den Bedürfnissen der Kinder, am Jahreslauf und dessen Eigenheiten. Sie setzt sorgfältig neue Impulse, wo sie sinnvoll und nötig sind. Die Lernziele des kantonalen Lehrplans bilden die Leitplanken. Bei der rollenden Planung ist ein sorgfältiges Festhalten von Beobachtungen unumgänglich. Dies fordert von der Lehrperson Aufmerksamkeit, Flexibilität und ein hohes Mass an Engagement. Durch Beobachtungen der Lehrperson und durch Selbstbeobachtungen werden gemeinsam neue Ziele festgelegt.  Das Kind ist mitverantwortlich, diese zu erreichen.

Die Kinder übernehmen in weiteren Bereichen Verantwortung, z.B. mit wechselnden „Ämtli“ als Feuermacher, Küchenchef oder Materialkistenhüter.

 

Beurteilungssystem

Das Beurteilungssystem richtet sich nach den Vorgaben des Kt. Luzern (keine Noten für die Basisstufe). Die Kinder werden jedoch von Anfang an unterstützt im „sich selber einschätzen können und dürfen“. Elterngespräche finden wann immer nötig statt.

 

Hausaufgaben

Hausaufgaben werden nur als Vorbereitung auf den folgenden Schultag oder eine Projektwoche eingesetzt und werden im Schultagesverlauf erarbeitet und eingebracht.

 

Begleitpersonen

Die verantwortliche Lehrperson kann in Begleitung einer weiteren erwachsenen Person sein. Diese Aufgabe können z.B. Erziehungsberechtigten als Teil der Mitarbeit übernehmen.

Es könnten auch geeignete Seniorinnen und Senioren eingesetzt werden, einzelne Tage und/oder während Projektwochen das Schulgeschehen zu begleiten.

 

Essen und Verpflegung

Die Mahlzeiten werden von der Rigischule/Schulkommission organisiert.

Die Pausen- und Mittagsverpflegung findet meist in der Natur statt und ist ritualisierter Bestandteil des Unterrichts. Wenn möglich, werden die Kinder zur Essenszubereitung mit einbezogen. Zudem können sie selbstverantwortlich die dazugehörigen Ämtli erledigen.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten

Die Erziehungsberechtigten beteiligen sich aktiv im Verein „Rigikinder“ und tragen die Infrastruktur, einen Teil der Tagesbegleitung, Einkauf und Kochen, sowie die Veranstaltung von Festivitäten und Spendenaktionen zu Gunsten der Rigischule mit.

 

 

Für die verwendeten Texte wurden verschiedene Quellen sinngemäss benutzt, u.a.:

Waldkinder Zürich, Waldkinder St. Gallen

Literatur von Margrith Stamm, Vera Birkenbihl, Remo Largho, Jesper Juul

 

Tagesablauf

Das gemeinsame Tagesprogramm beginnt um 9 Uhr beim Treffpunkt auf dem Dorfplatz. Von hieraus begeben sich die Kinder zusammen mit der Lehrperson zum „Plätzli“ und starten    mit einem Begrüssungskreis. Der Kreis dient dazu, die Natur und sich gegenseitig zu begrüssen, sich gegenseitig wahrzunehmen, kurz auszutauschen und von der schulfreien Zeit zu erzählen. Die Lehrperson gibt einen Überblick über den Tag.

 

Morgensequenz

Bis zur Znünipause gibt es an verschiedenen Orten eine geführte Aktivität oder ein Lernangebot (Einzelarbeiten oder in Gruppen). Die Lehrperson greift Themen der Kinder, der Jahreszeit oder ihrer Planung auf. Themen werden aus allen Bereichen des Lehrplans berücksichtigt.  Dabei wird ein Forscherheft geführt (Schultagebuch zum Schreiben und/oder Zeichnen).

 

Znünipause/ Freies Spiel

Um ca. 10.15 werden die Kinder wird gemeinsam das Znüni eingenommen, diskutiert, gelacht und erzählt.

Anschliessend nehmen die Kinder die vorherigen Lernangebote wieder auf oder gehen neuen Aktivitäten und Themen nach. Dabei soll die Freispiel-Sequenz mindestens 1 Stunde dauern.

 

Mittagessen

Ca.12.15 wird das gemeinsame Mittagessen auf dem vorher bestimmten Platz eingenommen. Zusammenräumen und Ämtli erledigen gehören auch in diese Zeit.

 

Nachmittagsprogramm

In der Nachmittagssequenz gibt es eine weitere angeleitete Aktivität oder ein Lernangebot.

In der Basisstufe 1+2 bedeutet dies z.B. Geschichtenzeit, Werken und Gestalten, Theaterspielen, Gruppenspiele etc.

Die Basisstufe 3+4 beschäftigt sich womöglich mit Themen aus den Fächern Mathe, Lesen oder Deutsch, welche die Kinder z.T. selbstständig üben oder bearbeiten können.

 

Abschiedskreis

Um 14.45 treffen sich alle Kinder und alle Lehr- und Begleitpersonen zur Abschlussrunde. Es wird zusammengetragen, was tagsüber erarbeitet und erlebt wurde. Ein gemeinsames Spiel oder Lied beendet den Schultag.

 

Projektwochen

Projektwochen werden zum Teil zusätzlich von externen Lehr- oder Fachkräften betreut.

Ein spezielles Thema (z.B. Sternenhimmel, Vogelzug, Insekten, Rigi-Blumen, Umweltwoche, Theaterwoche etc.) wird zusammen mit den Kindern vorbereitet und bearbeitet.

Am Schluss der Projektwoche findet jeweils eine Präsentation, zum Beispiel im Beisein der Eltern oder weiterer geladener Gäste, statt. Möglich ist auch ein Ausflug (Museum, Planetarium, Theater etc.) oder andere passende Aktivitäten.

Projektwochen können einem speziellen Zeitplan unterliegen.

 

 Rigischule

Basisstufe 1-4 18 WOST à 60 min. = 18 reguläre Stunden pro Woche

Basisstufe 3 und 4: Fehlende jährliche Stunden (27h) werden durch zusätzliche Aktivitäten wie Skifahren, Nachtwanderungen, Chilbi-Präsenz, Fasnachtsanlässe etc. abgedeckt.

 

Besondere Regelung während der vierjährigen Basisstufe

(Quelle Amt für Volksschulbildung Kt. Luzern)
Die wöchentliche Unterrichtszeit beträgt 22 bis 25 Lektionen. Sie beginnt beim Eintritt in der Regel mit 22 Lektionen und wird entsprechend der individuell verlaufenden Schulfähigkeit kontinuierlich auf 25 Lektionen erweitert. Die Anpassung der Unterrichtszeit wird jeweils beim Beurteilungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten festgelegt. Spätestens ab dem 3. Basisstufenjahr beträgt die wöchentliche Unterrichtszeit 25 Lektionen.

 

 

BJ/SZ 2018

Mitglieder Arbeitsgruppe:

  • Pascal Jahn (Schulentwickler PH Thurgau)
  • Susanne Zurmühle (Pädagogin für naturnahes Lernen und dipl. Kindergärtnerin)
  • Benjamin Just (Vater von Janosch und Flora)
  • Gabriela Egger Vörös (Mutter von Moira und Maurus)
  • Martin Treuheit (Vater von Linda)
  • Angela Boddè (Mutter von Emilie und Finn)

 

 

Vorstandsmitglieder Verein Rigi-Kinder:

  • Gabriela Egger Vörös (Präsidentin)
  • Benjamin Just (Vizepräsident und Kassier)
  • Marianne Camenzind (Aktuarin)
  • Margaretha Rheinecken (Beisitzerin)

 

 

Schulkommission / Schulpflege:

Bestehend aus einem Elternteil sowie zwei externen Vereinsmitglieder mit pädagogischem Hintergrund. Werden vom Vorstand des Vereins angefragt und eingesetzt.

 

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