Impressionen

Als Schulzimmer benutzen wir die Jurte, wobei wir öfters draussen den Platz um die Jurte nutzen. Ein Kompost-WC und die Kochstelle ergänzen den Platz. Die Jurte kann mit einem Holzofen geheizt werden und bietet damit auch im Winter Schutz vor Kälte.

Im Wald rund um unser Waldsofa und die Feuerstelle verbringen wir ebenfalls viel Zeit, die Spielräume der Kinder sind etwas weitläufiger als beim Jurteplatz.

 

Regelmässig arbeiten die Kinder an eigenen Projekten, damit sie ihren Interessen nachgehen können. Dabei geraten sie oft vor Schwierigkeiten, welche viele Kompetenzen erfordert und fördert (wie Selbständigkeit, Verantwortung übernehmen, Planungen, Frustrationstoleranz,…).

Jeden Tag nutzen die Kinder jeweils 1h morgens, 1h nachmittags das Freie Spiel draussen. Raum und Zeit für Spiel bietet zugleich auch unzählige Lernfelder, welche die Kinder von sich aus nutzen. Ideen aus dem Spiel können auch spontan in den Unterricht einbezogen werden. Das Spiel in der Natur fördert die Kreativität und Kommunikation, da keine vorgefertigten Spielsachen vorhanden sind.

Die Naturmaterialien werden wenn möglich im Unterricht eingesetzt. Hier beispielsweise bei einem Würfelspiel, die gewonnene Anzahl Tannzapfen wird miteinander verglichen. Oder im Einsatz von Kunst mit Eis.

Schreiben, rechnen und lesen machen  wir bei Schönwetter draussen, bei Regen oder Kälte nutzen wir auch die Jurte, damit auch eine gute Schreibhaltung geübt werden kann.

Durch die Altersdurchmischung können die Kinder voneinander lernen und erwerben damit unzählige soziale Kompetenzen.

Wöchentlich bereiten die Kinder ihr Mittagessen selber zu: möglichst saisonal einkaufen, Wildkräuter und -blumen sammeln, Feuer machen, schneiden, rüsten, Rezept lesen und schlussendlich verdient geniessen.

Die Naturmaterialien werden vielfältig gebraucht: sammeln, ordnen, damit basteln oder Naturfarbe für Bilder herstellen.

Wir wollen die Natur möglichst sinnlich erleben und dadurch auch kennenlernen und wertschätzen.


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